eine wunderschöne erste Geburt...
- Monika Frey-Rahoui
- 15. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Wir wurden die ganze Schwangerschaft über im Geburtshaus betreut und kannten unsere Hebamme Moni daher schon sehr gut. Mir war immer klar, dass ich dort mein Baby bekommen möchte.
Am Morgen wachte ich mit einem leichten Ziehen im Bauch und Rücken auf. Die Wehen waren noch unregelmäßig, aber kontinuierlich. Ich frühstückte, ging zurück ins Bett, nutzte das Tens-Gerät und hörte meine Geburtsplaylist. Mein Mann war durchgehend bei mir. Gegen Vormittag wurden die Wehen stärker und regelmäßiger, und nachdem ich eine Stunde lang alle drei Minuten eine Wehe hatte, riefen wir im Geburtshaus an. Moni meinte, sie bereite alles vor und wir könnten gleich kommen.
Im Geburtshaus wurde ich von ihr herzlich empfangen. Der Raum war wunderschön vorbereitet, mit Kerzen und einer eingelassenen Badewanne. Ich stieg sofort ins warme Wasser und konnte mich sehr gut entspannen. Als Moni den Muttermund untersuchte, war ich schon fast komplett offen – das motivierte mich sehr. Als mein Muttermund ganz geöffnet war und ich keinen Pressdrang spürte, probierten wir im Raum verschiedene Positionen aus: den Hocker, tiefe Hocke, Vierfüßler. Die ganze Zeit über waren mein Mann, Moni und die Praktikantin Marie bei mir. Maries Hand am unteren Rücken half mir unglaublich, und Moni leitete mich ruhig und klar an.
Gegen 18:00 legte ich mich in Seitenlage ins Bett – und so wurde mein Sohn Solomon Cosmo geboren. Ich drückte ihn mit aller Kraft in meine Arme. Mein Mann weinte sofort, als er ihn sah. Er war so wunderschön und süß.
Mein Mann durfte die Nabelschnur durchtrennen und bekam Solly gleich zum Kuscheln.
Nach einigen Stunden im Geburtshaus, in denen wir uns ausruhen und ankommen konnten, machten wir uns auf den Heimweg – müde, aber sehr glücklich!








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