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Eine absolute Bilderbuch-Geburt!

  • Autorenbild: Monika Frey-Rahoui
    Monika Frey-Rahoui
  • 14. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Wir warteten schon sehr gespannt auf unsere kleine Diana, immerhin war der Geburtstermin am 26.01. schon verstrichen. Anzeichen, dass es bald losgehen würde, gab es auch noch nicht. Sie hatte sich schon 4 Wochen vorm Termin tiefer ins Becken gelegt, und dabei war es geblieben.


Am Abend des 27.01. wollte ich mich gegen 22 Uhr schlafen legen, und dachte noch: „Heute tut sich wohl auch nichts mehr.“

Kaum hatte ich mich aber im Bett ausgestreckt, fühlte ich, wie ich Fruchtwasser verlor. Zwar kein großer Platscher, aber bei jeder Bewegung ein wenig.

Ich rief also Moni an, die eigentlich auch gerade schlafen gehen wollte. Eine Stunde später war sie bei uns zuhause und konnte den Blasensprung bestätigen.

Sie setzte mir Akupunkturnadeln, um die Geburt sanft anzuregen, und meinte, sie würde gleich ins Geburtshaus fahren und dort auf uns warten.

Wir sollten versuchen, noch ein wenig zu schlafen, bis die Wehen einsetzten.


Zum Schlafen kamen wir allerdings nicht mehr, denn kurz nachdem Moni gefahren war, hatte ich bereits erste, leichte Wehen.

Diese wurden rasch stärker, und gegen halb 2 Uhr morgens sanken die Abstände plötzlich von 9 Minuten auf 3 Minuten!

In der kurzen Zeit, die wir bis zum Auto brauchten, sanken die Wehenabstände auf 2 Minuten. Raus ins Stiegenhaus - atmen. Weiter in den Innenhof - atmen. Raus auf die Straße zum Auto - atmen. Endlich rein ins Auto - weiter atmen.

Zum Glück brauchten wir nur gut 20 Minuten ins Geburtshaus.


Moni hatte bereits die Wanne eingelassen, wo ich es mir sehr erleichtert gemütlich machte und weiter Wehen veratmete, wie wir es in der Vorbereitung geübt hatten.

Moni massierte mir den Rücken, was die Wehen viel erträglicher machte.

Kurz darauf überraschte mich die erste Presswehe. Moni meinte, bei der nächsten wäre sicher schon das Köpfchen da.

Natürlich hatte sie recht, und mit der dritten Presswehe wurde unsere kleine Diana ins warme Wasser geboren, nur 40 Minuten nach unserer Ankunft im Geburtshaus!

Moni legte sie mir in die Arme.

Sie hatte bereits ihre Augen offen und schaute neugierig herum.

Sie entdeckte auch gleich Mamas Busen und dockte von ganz alleine an, noch keine 5 Minuten alt, und begann zu nuckeln.


Wir waren ganz fasziniert, wie unkompliziert und einfach die Geburt verlaufen war, und wie entspannt die Kleine war.

Kurz nach der Geburt traf auch die Hebammenstudentin ein - Diana hatte es leider etwas zu eilig für sie gehabt! Wir warteten noch, bis die Nabelschnur auspulsiert hatte, dann durfte der stolze Papa sie durchschneiden und mit der Kleinen zum Kuscheln ins Bett.

Moni half mir inzwischen, mich abzuduschen und untersuchte mich kurz, bevor ich mich ebenfalls ins Bett legte und mitkuschelte.

Wir frühstückten noch gemeinsam im Geburtshaus, bevor wir gut 4 Stunden nach der Geburt mit unserer kleinen Maus nach Hause fahren konnten. Es war eine absolute Bilderbuch-Geburt, besser hätten wir es uns wirklich nicht wünschen können!



 
 
 

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Dipl. Hebamme Monika Frey-Rahoui
Hauptstraße 27, 3422 Altenberg

Telefon: +43 699 19426857

Email: moni.hebamme@gmail.com 

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