Zwei Traumgeburten, zwei kleine Wunder, eine fantastische Hebamme!
- Monika Frey-Rahoui
- 2. Aug.
- 3 Min. Lesezeit
Schwangerschaft und Geburt:
Meine erste Schwangerschaft war vollkommen ungeplant und höchst überraschend. Infolgedessen hatte ich tatsächlich NULL Ahnung von irgendetwas. Ich hatte mich mit der Thematik Geburt und Kinderkriegen noch nicht auseinandergesetzt und war mir nicht bewusst, auf welche Reise ich mich da einlasse.
Schnell kristallisierte sich für mich heraus – die Geburt wird nicht in einem Krankenhaus sein, und durch einen glücklichen Umstand stieß ich recht bald an das Geburtshaus - "Von Anfang an" in Wien.
Ich betrat das Geburtshaus und wusste in der Sekunde: Hier will ich sein, hier möchte ich mein Baby bekommen! Moni wurde meine Hebamme, und es war ein absoluter Match. ;-)
Dank Moni konnte ich umgehend ein tiefes Urvertrauen in mir entdecken und fühlte mich an diesem Ort so unglaublich wohl und geborgen. Moni hat das Ganze bekräftigt und noch mehr Zuversicht vermittelt. Ich entdeckte "Hypnobirthing" für mich, und auch darin hat mich Moni unterstützt. Ich tauchte ein in eine Welt der Tiefenentspannung und verbrachte so meinen Mutterschutz mit Atmen, Entspannen und freudiger Erwartung auf die Geburt. Einen kurzen Abstecher gab es noch vor der Geburt ins Krankenhaus, da ich eine äußere Wendung durchführen lassen habe. Hier hat uns Moni ebenfalls begleitet.
Als es losging, galt mein erster Anruf Moni, die so gelassen war, dass ich es kaum fassen konnte. Nach meiner anfänglichen Nervosität hat sie mich sogleich wieder beruhigt. Sie holte meinen Partner und mich ab, wir fuhren gemeinsam ins Geburtshaus, und ich durfte direkt in den Ferrari (Geburtswanne) steigen, aus der ich bis zur Entbindung meines Sohnes nicht mehr herauskam. Ich hätte mir niemals zuvor vorstellen können, dass eine Geburt so entspannt verlaufen kann. Kein Druck von außen, kein Abtasten, keine störenden Untersuchungen, kein grelles Licht. Ganz im Gegenteil – entspannt in der Wanne liegend, unsere Geburtsplaylist hörend, Kerzen und gedämpftes Licht in einem roten Raum. Dadurch, dass Moni auch so ruhig war und mir stets die Gewissheit gab, dass alles richtig ist, konnte ich mich voll und ganz fallen lassen.
Selbstverständlich sind es enorme Kräfte, die da auf einen zukommen, selbstverständlich ist es kein Kinderspiel, eine Geburt zu erleben, auch ich war zwischenzeitlich erschöpft, aber es war eine selbstbestimmte, entspannte Geburt – ich (und mein Sohn) haben das Tempo bestimmt, und niemand hat es in Frage gestellt. Für die meisten hätte es vermutlich schneller gehen sollen - für uns, war es perfekt. Ich konnte die Wehen (Wellen im Hypnobirthing) gut veratmen und kam gemeinsam mit meinem Partner gut da durch. Moni hat mir die Führung überlassen, aber es war mir klar, sie war jederzeit bereit mir zu helfen bzw. Unterstützung zu geben.
Bei den Presswehen benötigte ich dann definitiv Monis aufmunternde Worte und Unterstützung. Es waren nur zwei, vielleicht drei, und dann war mein erstes Wunder auch schon da.
Die ersten Kuschelstunden im Geburtshaus verbracht, ging es am Abend auch schon nach Hause ins Wochenbett. Eine Woche zu Hause, zu dritt, mit den Besuchen von Moni, sich sicher fühlend.





Die Geburt meiner Tochter:
Bei der zweiten Schwangerschaft war mir gleich klar, was ich wollte. Anfänglich hatte ich eine Hausgeburt ins Auge gefasst. Nachdem ich jedoch Moni und die übrigen Hebammen des Geburtshauses (bedingt durch die Distanz) verwerfen musste, war dies rasch obsolet. Weshalb es riskieren, wo doch die erste Geburt schon so perfekt verlief.
Auch diesmal habe ich mich erneut eingehend den Hypnobirthing-Übungen gewidmet und mir ergänzend einiges vom Yoga und anderen mentalen Geburtsvorbereitungen angeeignet. Ich hatte den Eindruck, mir einen persönlichen, maßgeschneiderten Geburtsvorbereitungsplan entworfen zu haben. Ebenso habe ich diesmal das Tönen für mich entdeckt. Obendrein besuchte ich wöchentlich den Kurs "Atmen und Entspannen" bei Moni. Meine favorisierte Stunde in den finalen Schwangerschaftswochen.
Als es mit einem Blasensprung seinen Anfang nahm, lud uns Moni bereits ins Geburtshaus, obwohl noch kaum Wehen (bzw. Wellen im Hypnobirthing) präsent waren. Wir durften es uns hier einfach schon behaglich machen und entspannt die Geburt starten lassen. Gesagt, getan. Als die Wellen intensiver wurden, begab ich mich sogleich wieder in die Wanne. Obschon es meine zweite Entbindung war, benötigte ich diesmal mehr verbale Unterstützung von Moni als beim ersten Mal. Infolgedessen war sie hier auch stärker involviert. Wir haben gemeinschaftlich (mitunter auch zu dritt) laut getönt, diverse Positionen in der Wanne erprobt und sind gemeinsam in die Tiefenentspannung abgetaucht.
Auch diesmal alles in meinem Rhythmus und nach meinen Vorstellungen. Auch hier bedurfte es bei den Presswehen abermals Monis motivierender abschließender Worte, bis auch schon mein zweites Wunder in meinen Armen ruhte.
Auch diese Geburt war genau nach meinen Vorstellungen und war erneut Dank der Begleitung von Moni eine absolute Traumgeburt.






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