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Meine Traum-Geburt nach einer schlechten Erfahrung!

  • Autorenbild: Monika Frey-Rahoui
    Monika Frey-Rahoui
  • 21. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aurelia war mein zweites Kind, meine Große hatte ich zwei Jahre zuvor im Krankenhaus in einer langen, schweren Geburt zur Welt gebracht, während der ich meine Hebamme nicht sehr oft gesehen hatte und ziemlich allein gelassen war.

Für meine zweite Geburt wünschte ich mir: eine Hebamme, die mich unterstützt und mir Zuspruch gibt, wenn mich der Mut verlässt. Dieser Wunsch ging mit Moni im Geburtshaus in Erfüllung!


Ich war schon einige Tage über dem errechneten Termin und meine größte Angst war, doch noch im Spital entbinden zu müssen. Vormittags war ich noch zum Wehen schreiben im Geburtshaus, doch mehr als ein paar kleine Wellen waren nicht zu spüren. Ich fuhr mit der Straßenbahn nach Hause und schon auf dem Weg änderte sich die Situation. Die Wellen kamen - zuhause angekommen - sehr schnell schon dicht hintereinander. Ich saß auf der Toilette und rief Moni an, weil ich mir nicht sicher war: sind das nun schon Wehen?! Und ich erinnere mich an ihre Worte: „So wie du klingst, steigst du jetzt besser sofort in ein Taxi oder das wird eine Hausgeburt!“

Gesagt, getan! Der Taxifahrer brauste die ca. 15 Minuten Weg zum Geburtshaus und war vermutlich froh, als er mich wieder ausladen konnte und das Baby noch drin war. Ich informierte auf dem Weg noch meinen Mann. Im Geburtshaus hatte Moni schon die große rote Geburtswanne gefüllt und mein ganzer Körper entspannte sofort ein Stück, als ich in die Wanne stieg. Ganz glauben konnte ich das Tempo noch nicht, denn die Wehen kamen immer dichter und intensiver. Mein Mann traf einige Minuten später ein.

Moni untersuchte mich und sagte, dass mein Muttermund schon sehr weit offen war. Kurz darauf spürte ich auch schon diesen unkontrollierbaren Drang zu pressen, mein Körper hatte das Kommando übernommen. Moni bestärkte mich, auf meinen Körper zu hören. Ich kniete oder hockte in der Wanne und Moni sprach mir mit ruhiger, sanfter Stimme zu - genau das, was ich brauchte. Ich spürte: Das ist selbstbestimmte Geburt, dafür ist mein Körper gemacht!


Es dauerte (zumindest gefühlt) nur einige Minuten, bis Aurelias Köpfchen zu spüren war und wenige anstrengende Presswehen später flutschte das kleine neue Menschlein schon in meine Arme. Ich konnte in der warmen Wanne mit meiner kleinen Maus verweilen bis die Nachgeburt da war, die Moni untersuchte. Ich war im Glücksrausch, denn danach kann ich mich nur erinnern, dass ich auf das weiche Bett umzog, Moni meine neugeborene Tochter sauber machte und wog und ich mich mit Suppe stärkte. Ungefähr eineinhalb Stunden später konnten wir mit unserem kleinen Mäuschen das Geburtshaus schon wieder nach Hause verlassen.


Diese Geburt war genau so, wie ich mir Geburt immer vorgestellt und gewünscht habe! Volles weibliches Empowerment!

 
 
 

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Dipl. Hebamme Monika Frey-Rahoui
Hauptstraße 27, 3422 Altenberg

Telefon: +43 699 19426857

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